489.536 Unternehmen: was in einer Firmendatenbank für den DACH-Raum steckt

378.322 davon in Deutschland. Wie sich der Bestand auf Branchen verteilt, wo die Daten dünn werden und was 59.956 belegte Technologie-Einsätze für den Vertrieb wert sind.

Inhalt
  1. Vorstellung
  2. Wo diese Firmen sitzen
  3. Was wir über sie wissen
  4. Wie sich der Bestand auf Branchen verteilt
  5. Der Teil, über den selten gesprochen wird
  6. Was ein Merkmal bedeutet und was nicht
  7. Nächste Schritte
  8. Ziel

Vorstellung

In unserer Datenbank stehen 489.536 Unternehmen. Das ist keine gekaufte Liste, sondern über Monate aus öffentlichen Quellen zusammengetragen und laufend abgeglichen.

Weil uns immer wieder gefragt wird, was da eigentlich drinsteht, hier die Auswertung.

Wo diese Firmen sitzen

LandFirmen
Deutschland378.322
Schweiz14.168
Österreich5.165
Vereinigte Staaten22.122
Vereinigtes Königreich9.165
Frankreich3.149
Niederlande2.329

Der deutschsprachige Raum stellt mit 397.655 Firmen den Kern. Die Firmen außerhalb sind überwiegend dort hineingeraten, weil sie in deutschsprachigen Quellen vorkamen, etwa als Muttergesellschaft oder als Anmelder eines Patents.

Was wir über sie wissen

MerkmalvorhandenAnteil
Branche zugeordnet474.45096,9 %
Land bekannt455.93493,1 %
Website463.61294,7 %
LinkedIn-Unternehmensseite297.10260,7 %

Die LinkedIn-Zuordnung ist die schwierigste Zeile. Sie verlangt, dass wir eine Firma eindeutig einer Unternehmensseite zuordnen, und bei gleichnamigen Firmen ist das nicht trivial. Eine falsch gesetzte Zuordnung ist teurer als eine fehlende, deshalb lassen wir das Feld im Zweifel leer.

Gute von schlechten Firmendaten unterscheiden sich daran, ob im Zweifel geraten oder ausgelassen wird.

Wie sich der Bestand auf Branchen verteilt

BrancheFirmen
Professional Services91.842
IT-Dienstleistung38.830
Industrie & Fertigung37.002
Gesundheit & Life Sciences35.845
Software & Technologie33.516
Handel & E-Commerce28.893
Finanzdienstleistung24.259
Non-Profit & NGO23.863
Bau & Engineering22.960
Medien & Unterhaltung21.713
Gastgewerbe20.764
Energie & Versorger17.983

Das ist ungefähr die Verteilung der deutschen Wirtschaft, mit einem Überhang bei Dienstleistung und IT. Der kommt daher, dass diese Branchen öffentlich mehr kommunizieren.

Der Teil, über den selten gesprochen wird

Neben Stammdaten führen wir Merkmale, die wir aus Belegen ableiten. Der größte Block sind eingesetzte Softwareprodukte:

Merkmalbelegte Fälle
Eingesetzte Software59.956
Angebotene Benefits5.195

59.956 belegte Technologie-Einsätze heißt: Wir wissen von knapp 60.000 Fällen, dass ein bestimmtes Unternehmen ein bestimmtes System nutzt, und wir haben die Fundstelle dazu.

Woher das kommt: überwiegend aus Stellenanzeigen. Wer eine Fachkraft mit Erfahrung in einem bestimmten System sucht, setzt dieses System ein. Das ist ein Beleg, keine Vermutung.

Für den Vertrieb ist das die interessanteste Information überhaupt. Wer weiß, welches System beim Zielkunden läuft, weiß, ob sein Produkt überhaupt dazu passt, und kann die Ansprache darauf aufbauen.

Was ein Merkmal bedeutet und was nicht

Ein wichtiger Unterschied: Wir führen „setzt ein" und wir führen kein „setzt nicht ein". Abwesenheit ist aus einer Stellenanzeige nicht belegbar. Wenn ein Unternehmen bei uns kein Merkmal trägt, heißt das, dass wir keinen Beleg gefunden haben, nicht dass es dieses System nicht nutzt.

Das klingt nach Haarspalterei und ist der Unterschied zwischen einem Fakt und einer Annahme.

Nächste Schritte

Wir arbeiten daran, die LinkedIn-Zuordnung über 60 Prozent zu bringen, und erschließen weitere Merkmale aus Ausschreibungen und Geschäftsberichten.

Ziel

Wir wollen zu jeder Firma im deutschsprachigen Raum sagen können, was sie einsetzt und woher wir das wissen. Happy selling, Axel

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