6 % Antwortraten in der Kaltakquise: Hilfreiche Tipps, wie man dies erreichen kann

Über 20.000 Nachrichten aus vier Monaten ausgewertet: Unsere Antwortrate liegt bei 6,0 %, der Marktstandard bei 1–2 %. Zehn Regeln, die den Unterschied machen.

Inhalt
  1. Vorstellung
  2. Was wir anders machen + unsere Erkenntnisse
  3. Verkaufe nicht
  4. Sei klar in deiner Produktpositionierung
  5. Schreibe lieber kürzer als länger
  6. Schicke erst Kontaktanfragen, dann innerhalb von 3 Tagen eine Folgenachricht
  7. Schicke Videos
  8. Binde Drittsysteme ein
  9. Nutze Metadaten und Erkenntnisse
  10. Erweitere dein Netzwerk systematisch
  11. Nutze mehrere verschiedene User-Accounts für die Akquise
  12. A/B-teste deine Texte
  13. Nächste Schritte
  14. Ziel

Vorstellung

Wir haben über 20.000 Nachrichten aus den letzten Monaten über unsere Kundenbasis ausgewertet und können stolz bekanntgeben: Unsere Antwortrate liegt bei 6,0 % über alle Kundengruppen hinweg. Wir haben dabei den Zeitraum vom 01.05. bis 01.09.2026 ausgewertet. Im Vergleich zum Marktstandard von 1–2 % liegen wir hier mit unserem signalbasierten & persönlichen Ansatz deutlich über dem Marktdurchschnitt.

Was wir anders machen + unsere Erkenntnisse

Wir waren selber skeptisch, wie gut Kaltakquise funktioniert. Denn viele Personen haben sie lange für tot erklärt.

Unsere Daten zeigen aber eindeutig: Kaltakquise funktioniert. Wenn man einige wichtige Regeln einhält:

Verkaufe nicht

Klingt vielleicht unintuitiv auf den ersten Blick. Die besten Nachrichten sind aber ganz eindeutig diese mit einer platzierten Erkenntnis.

Gute von schlechten Nachrichten lassen sich durch ihren Mehrwert für den Leser unterscheiden.

Sei klar in deiner Produktpositionierung

Wir sehen in unseren Daten eindeutig, dass die Produktpositionierung klar sein muss. Der Empfänger deiner Nachricht muss wissen, was du von ihm konkret willst. Durch die kurze Aufmerksamkeitsspanne der Leser darf es hier keine Zweifel geben.

Gute von schlechten Nachrichten lassen sich durch ihre Klarheit unterscheiden.

Schreibe lieber kürzer als länger

Keiner hat Zeit für lange Texte. Auch wenn es schwierig ist, dass man sich kurz hält, ist Prägnanz für hohe Antwortraten ideal. Die besten Texte haben 2 Blöcke mit je max. 2 Sätzen und einen klaren Call to Action. Weniger ist natürlich mehr.

Gute von schlechten Nachrichten lassen sich durch ihre Kürze unterscheiden.

Schicke erst Kontaktanfragen, dann innerhalb von 3 Tagen eine Folgenachricht

Wir sehen in unseren Daten, dass die Antwortrate auf über 20 % hochschnellt, wenn man einen Kontakt auf LinkedIn persönlich anschreibt. Daher stellen wir bei SalesXMachina standardmäßig das Aufbauen von Kontakten voraus. Eine Folgenachricht kann man dann sehr gut in den Tagen danach rausschicken.

Eine angenommene Kontaktanfrage erhöht deine Antwortrate um das 4x als ohne angenommene Kontaktanfrage. Fokussiere dich auf den Aufbau eines Netzwerks.

Kontaktanfragen mit Texten (bis zu 200 Zeichen) für ein normales LinkedIn-Profil erhöhen die Annahmequote um weitere 60 %. Sales-Navigator-User haben die Möglichkeit, bis zu 300 Zeichen lange Kontaktanfragen zu verschicken, dies spielt praktisch aber keine Rolle auf die Annahmequote.

Gute von schlechten Outreach-Sequenzen erkennen wir also daran, dass der Fokus auf Kontaktanfragen gesetzt wird.

Schicke Videos

Menschen kaufen von Menschen. Persönliche Videos können gerade in einer anonymer werdenden Welt Wunder bewirken. Ich empfehle daher ganz klar: Videos drehen. Gerne für wichtige Accounts, mit denen man persönlich arbeiten möchte, auch ein zugeschnittenes Video auf einen bestimmten Kontakt.

Generelle Videos pro Industrie sind oft sehr wirksam. Bestenfalls unter 3 Minuten. Sie sollen eine kurze Vorstellung des Produkts geben, mehr nicht & Interesse wecken.

Gute von schlechten Outreach-Sequenzen erkennen wir also daran, ob wir noch ein persönliches Video hinterherschicken (bspw. für die Personen, die nicht geantwortet haben).

Binde Drittsysteme ein

Beispielsweise arbeiten wir gerne mit Tools wie Snitcher.com, Salesviewer und Leadinfo.

Software wie Snitcher.com, Salesviewer.com oder Leadinfo.com können deine Websitebesucher in Klarnamen anzeigen. Dadurch siehst du bspw., ob das Unternehmen „Metro“ auf deiner Webseite war.

Diese Informationen können wir dann wieder in SalesXMachina über unsere Schnittstellen (API) integrieren und die Personen direkt kontaktieren. Dies ist ein starkes Kaufsignal.

Gute von schlechter Outbound-Strategie unterscheidet sich darin, dass wir Tools benutzen, die Unternehmen in Klarnamen für uns aufschlüsseln.

Nutze Metadaten und Erkenntnisse

Bei SalesXMachina können wir aus den Metadaten der User herauslesen, wer eine hohe Antwortwahrscheinlichkeit hat und warum. Metadaten sind beispielsweise Standortdaten. Mit unserer Software sprechen wir dann die Personen an, die statistisch gesehen eine höhere Antwortrate haben. Dies merkst du als User sofort, denn bei uns siehst du höhere Antwortraten als bei anderen Tools wie Clay oder Dripify. Mit unserer Software kannst du mit wenig Aufwand damit deine Antwortraten stark erhöhen.

Erweitere dein Netzwerk systematisch

LinkedIn gibt jedem User mit Sales-Navigator-Lizenz die Möglichkeit, bis zu 150 Kontaktanfragen pro Woche zu verschicken. Wenige wissen das. Wir nutzen diese Möglichkeit für unsere Kunden zu einem hohen Kurs aus.

Wir schaffen für unsere Kunden eine Annahmerate ihrer Profile von ca. 25 %. Im Durchschnitt liegt dies bei 20 %. Das bedeutet, dass wir von 600 Kontaktanfragen ca. 180 Kontakte jeden Monat hinzugewinnen. Diese 180 Kontakte können wir dann personalisiert kontaktieren.

Zusätzlich dazu kommt das Kontingent von Sales Navigator mit 50 Credits im Monat.

Durch Nutzung von SalesXMachina können wir so also mehr als 230 Personen direkt kontaktieren mit nur einem Profil und 600 Kontaktanfragen im Monat verschicken. Dies baut Pipeline für unsere Kunden.

Nutze mehrere verschiedene User-Accounts für die Akquise

Was wirklich gut funktioniert:

  • User A schreibt Lead A an, bekommt aber kein Feedback
  • User B der gleichen Firma schreibt Lead A 1 Woche später erneut an. Dies erhöht Antwortraten um weitere 1,5 Prozentpunkte nach unseren Daten.

Bei SalesXMachina ist die Strategie fester Bestandteil unserer Akquisestrategie und passiert automatisch im Hintergrund.

A/B-teste deine Texte

SalesXMachina bietet A/B-Tests an. Dadurch können wir Textbausteine auf Rücklaufquoten überprüfen und erkennen, welche Texte wirklich gut funktionieren und welche nicht.

50 % unserer Kunden nutzen diese Einstellungsmöglichkeit und testen damit in kurzer Zeit, welche Textbausteine in ihrem Kernmarkt ziehen und welche nicht.

Nächste Schritte

Wir monitoren unsere Daten weiter und werten diese anonymisiert weiter aus. Damit bekommen wir ein immer besseres Verständnis, wie man Gespräche startet; damit Termine bucht und dadurch einen Mehrwert bekommt. Für unsere Kunden bieten wir auch weitere Analysen an, wie sie ihre Texte und Ansprachen verändern müssen, um noch erfolgreicher zu werden.

Ziel

Unser Ziel ist es, bis Ende 2026 auf eine Antwortrate von 7 % zu kommen. Happy selling, Axel

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