Vorstellung
In diesem Artikel zeigen wir dir, mit welcher Software du Nachrichten verschicken kannst & damit die Kaltakquise automatisieren kannst.
Die Übersicht
| Anbieter | Sitz | Kanäle | Texte auf Deutsch | Schwerpunkt |
|---|---|---|---|---|
| SalesXMachina | Deutschland | E-Mail, LinkedIn | ja, als Standard | Signal als Auslöser, Hohe Personalisierung, Mit Bildern und Videos, Fokus auf Deutschland, Österreich & Schweiz |
| Lemlist | Frankreich | E-Mail, LinkedIn | ja | Personalisierung, Bilder und Videos |
| Waalaxy | Frankreich | LinkedIn, E-Mail | ja | LinkedIn-Automatisierung, einfacher Einstieg |
| Instantly | USA | eingeschränkt | Zustellbarkeit, hohe Volumen | |
| Saleshandy | Indien | eingeschränkt | Cold Email, günstiger Einstieg | |
| Apollo | USA | E-Mail, LinkedIn, Telefon | eingeschränkt | Datenbank und Versand in einem |
| Overloop | Belgien | E-Mail, LinkedIn | ja | Multi-Channel-Sequenzen |
| Amplemarket | USA / Portugal | E-Mail, LinkedIn | ja | Signale plus Versand |
Was den deutschsprachigen Markt anders macht
Kaltakquise im dt.sprachigen Raum funktioniert definitiv anders als im Rest der Welt. In DACH funktionieren Templates sehr schlecht, die mit der Tür direkt ins Haus fallen und versuchen, dein Produkt direkt zu verkaufen.
Vielmehr funktioniert der Ansatz sehr gut, der eine persönliche Beziehung zu deinem Gegenüber aufbaut & erkennen lässt, dass du dich mit ihm und seinem Unternehmen intensiver befasst hast.
Im deutschsprachigen Raum wird zudem stark auf Tonalität geachtet (oft wird mit Sie statt mit Du angeschrieben) & eine Nachricht sollte immer ein Vertrauen erwecken, d.h. keine Links, ein Foto des Absenders muss enthalten sein und ein Abmeldebutton in einer E-Mail berücksichtigt sein.
Wir haben festgestellt, dass man bei Berücksichtigung dieser Faktoren auf eine deutlich höhere Antwortrate kommt.
LinkedIn ist ein wichtigerer Faktor als E-Mail
Das ist der klarste Befund aus unseren über 50.000 gesendeten Nachrichten im Sommer 2026: LinkedIn schlägt E-Mail um den Faktor 3,7.
| Kanal | Antwortrate |
|---|---|
| LinkedIn-Direktnachricht | 11,39 % |
| LinkedIn-Kontaktanfrage | 6,33 % |
| 3,09 % |
Deutsche Rechtslage ist deutlich enger als in anderen Ländern
Werbe-E-Mails an Empfänger in Deutschland setzen nach Paragraf 7 UWG grundsätzlich eine Einwilligung voraus. Gerichte erkennen für rein geschäftliche Ansprachen zunehmend das berechtigte Interesse nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO an, wenn die Nachricht einen erkennbaren sachlichen Bezug zur Geschäftstätigkeit des Empfängers hat und die Herkunft der Adresse belegbar ist.
Praktisch heißt das: Du brauchst immer einen Anlass, und du musst ihn dokumentieren können. Ein Werkzeug, das nur Leadlisten abarbeitet, hilft dir dabei eben nicht. Wir sind daher mit unserem signalbasierten Ansatz & der klaren Dokumentation, warum ein Lead kontaktiert wird, hier erfolgreicher.
Happy selling, Axel