Vorstellung
Wir schreiben für unsere Kunden Menschen an, die uns nicht kennen. Das ist Kaltakquise, und Kaltakquise hat einen schlechten Ruf. Zu Recht, wenn sie schlecht gemacht ist.
Was zurückkommt, wenn sie gut gemacht ist, sieht anders aus als die meisten erwarten. Hier ist eine Auswahl echter Antworten aus unseren Posteingängen.
Was wirklich zurückkommt
Klar, passt für mich.
Lass doch gern mal sprechen, wie wir euch da unterstützen können :)
Das klingt auch super spannend!
Sehr gerne. Hast du ein Video, in dem ich mir mal ansehen kann, wie deine Lösung funktioniert?
Super. Vielen Dank. Wir hören uns morgen!
Klar, gerne.
Hallo, das freut mich! Gerne per Du.
Vielen Dank für die Anfrage, ich freue mich immer über fachlich wertvollen Austausch und neue Impulse! :)
Sorry für die späte Rückmeldung, Termin ist gebucht. Freue mich auf den Austausch.
Das ist interessant. Gern per Mail.
Die Themen wie Barrierefreiheit sind für unsere Shops immer ein Thema 😊
Passt auch nächste Woche. Guten Start ins Wochenende!
Alle Zitate stammen aus echten eingehenden Nachrichten. Namen, Firmen, Orte und alles andere, woran jemand erkennbar wäre, haben wir entfernt. Deshalb steht dort auch kein Profilbild und kein Screenshot.
Was diese Antworten gemeinsam haben
Sieh sie dir nochmal an. Keine davon ist ein Vertragsabschluss. Es sind kurze Sätze, meistens unter zehn Wörtern, oft mit einem Smiley.
Genau das ist der Punkt. Eine gute Kaltakquise-Nachricht will keinen Abschluss. Sie will eine Antwort. Der Abschluss kommt in einem Gespräch, und das Gespräch beginnt mit „Klar, passt für mich."
Gute von schlechten Nachrichten lassen sich daran unterscheiden, ob sie leicht zu beantworten sind.
Und was nicht zurückkommt
Wir könnten hier nur die schönen Antworten zeigen. Die Zahlen daneben gehören aber dazu.
| Anzahl | Anteil | |
|---|---|---|
| Antworten insgesamt | 1.186 | 100 % |
| davon positiv eingestuft | 650 | 54,8 % |
| davon negativ | 366 | 30,9 % |
| davon neutral | 170 | 14,3 % |
Knapp ein Drittel der Antworten ist eine Absage. Manche davon sind deutlich. „Bitte lass mich in Ruhe damit" steht auch in unserem Posteingang, und wir haben es genauso gelesen wie alles andere.
Das gehört zur Kaltakquise. Wer 20.978 Menschen anschreibt, bekommt auch Absagen. Die Frage ist nicht, ob sie kommen, sondern wie viele Gespräche auf der anderen Seite stehen.
Warum wir keine Screenshots zeigen
Die naheliegende Variante wäre gewesen, echte Screenshots aus LinkedIn zu zeigen. Verpixelt, mit geschwärztem Namen.
Wir machen das nicht. Die Menschen, die uns geantwortet haben, haben einer Veröffentlichung nicht zugestimmt, auch nicht verpixelt. Ein Profilbild, ein Firmenlogo im Hintergrund oder eine Formulierung, die nur eine Person so schreibt, reichen aus, um jemanden wiederzuerkennen.
Wir schreiben Menschen kalt an. Das ist unser Geschäft. Ihre Antworten dann ungefragt zu veröffentlichen, wäre der zweite Schritt zu viel.
Nächste Schritte
Wenn du selbst einen Eindruck willst, wie so eine Nachricht aussieht: Wir zeigen dir im Gespräch echte Beispiele aus deinem eigenen Zielmarkt, gebaut auf ein Signal, das diese Woche stattgefunden hat.
Ziel
Wir wollen, dass eine Nachricht von uns nie als Störung gelesen wird. Happy selling, Axel